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Ihre Stimme hallte nach, so daß die kurze Pause zwischen ihrem Gesang und dem einbrechenden Applaus kunstvoll ueberbrueckt wurde. Grazioes knickste sie, ihren Kopf zart zur Seite legend, und ihre rote Maehne bedeckte dabei ihre nackte Schulter. Sie trug ein elegantes, schwarzes Kleid, welches ihre Schultern unbedeckt ließ und den Eindruck erweckte, nur von ihren Bruesten gehalten zu werden, die aus dem ueppigen Dekolleté quollen. Mehrfach hatte ich waehrend ihrer musikalischen Darbietungen die Hoffnung gehabt, ihr Fleisch wuerde den Stoff besiegen, aber das Kleid legte sich weich um ihren Leib, so daß ihr Koerper nur darunter spielte, ohne sich hervorzudraengen. In einem etwas rauchigem Alt hatte sie verschiedene Musikstuecke vorgetragen, wobei bei diesem Publikum die Texte aus der Feder Tucholskys nicht so gut angekommen zu sein schienen wie die Opernarien. Ich hatte in einer Nische gestanden und ihr zugesehen und gelauscht. Nicht daß ich ein großer Musikkenner gewesen waere, aber sie sang so schoen und war so schoen anzusehen, daß ich wie versteinert meinen Blick kaum von ihr zu loesen vermochte. Nach ihrer Darbietung, die sie auf einer Treppe gehalten hatte, welche in den Garten hinaus fuehrte, stieg sie in das Gewimmel der Party hinab und war sofort von drei oder vier jungen Galanen umringt, welche ihr ein Glas Sekt brachten und kaum verbergen wollten, daß ihre Bewunderung dem weiblichen Koerper der Saengerin galt. Nun, um jedem Fettnaepfchen aus dem Wege zu gehen, schritt ich weiter durch den Saal und beobachtete Leute und Ambiente. Das ganze Interieur, so weit ich es einsehen konnte, war ueberwiegend in weißem Ton gehalten. Der Empfang fand in einem großen und hohen Saal statt, der an der Suedseite sich zum Garten mit einer durchgehenden Glaswand abtrennte und tiefer als der Garten lag. Dieser war ueber einige Stufen zu erreichen, welche ebenfalls die ganze Laenge des Saales einnahmen und so ein langes Podium vor der Glaswand bildeten. An den Ecken dieses Podiums befanden sich zwei Wendeltreppen, die auf eine recht breite Galerie fuehrten, welche rund um den Saal fuehrte. Auf der der Glaswand gegenueberliegenden Seite fuehrte in der Mitte des Saales eine Tuer von der Galerie in das hoehere Innenleben des Hauses, und zu ebener Erde muendete an gleicher Stelle ein langer Gang, der vom Saale aus zum Hauptportal fuehrte, durch das die Gaeste gekommen waren, und von dem aus sich ebenfalls fuer die Bewohner das Innere der prachtvollen Villa erschloß. Der Saal selbst wurde durch unregelmaeßig gestellte Saeulen gefuellt, und in den Waenden befanden sich Nischen, in denen Sitzgelegenheiten aufgestellt waren. Nicht der geringere Teil der oberen Gesellschaft war hier vertreten, und diesem Umstand folgte auch das Benehmen, welches hier an den Tag gelegt wurde. Kleine Grueppchen standen leise tuschelnd zusammen, sehr zurueckhaltend bewegte sich hier und da ein Herr zu einer der anderen Gruppen, man fuehrte sich am Ellenbogen durch die Halle, sparsam gestikulierend, und wenn ein Herr einer Dame vorgestellt wurde, so senkte diese das Haupt, sah ihn von unten her an und gab ihm die Hand, welche er aber nur andeutungsweise kuessen durfte. Alles war in Schwarz oder Weiß gekleidet, Abendkleider und Smoking, nur die Bediensteten hatten in einer schwarz-gelb gestreiften Livrée zu agieren. Eigentlich hatte ich hier ueberhaupt nichts verloren. Weder gehoerte ich zum erlauchten Kreise, noch kannte ich jemanden naeher. Eingeladen war ich durch einen Mitstudenten, der mich auf einer Lesung gehoert hatte und wenig spaeter mit dem Wunsche an mich heran trat, auch auf einer anderen Party etwas zum Besten zu geben. Er deutete zwar an, daß es nicht gerade eine Studentenfeier werden wuerde, aber dies hier hatte ich beileibe nicht erwartet. Einige Damen trugen Schmuck, mit dem ich wohl mein ganzes Studium haette finanzieren koennen, und mit den maßgeschneiderten Anzuegen der uebrigen Herren konnte es mein gebraucht erstandenes Jackett nie aufnehmen. ,Geld riecht sich‘, sagt der Volksmund, und hier fand ich es bestaetigt. Sei es, weil man mich nicht kannte, sei es, weil ich mich falsch bewegte oder meine relative Armut auffiel, jedenfalls behandelte man mich wie Luft. Nicht unhoeflich, sondern sehr diskret ueber mich hinwegsehend. Hatte ich nun geglaubt, dies wuerde zu einer Kommunikation mit dem Personal fuehren, so fand ich mich recht schnell eines besseren belehrt, denn diese hatten eine noch hochnaesigere Art, ihren Lakaienstolz an mir auszulassen, so daß ich mich bald gezwungen sah, auf den Tischchen verwaiste Glaeser leerzutrinken. Dies stellte soweit kein großes Problem dar, ich suchte mir die Glaeser der Damen heraus, die sowieso nur genippt hatten, bevor sie ein Kavalier zum Tanz vor die kleine Kapelle bat, welche nach der Gesangseinlage wieder leise zu spielen begonnen hatte. Warum war ich eigentlich noch hier? Sollte ich hier wirklich noch etwas rezitieren? Ich hatte es ja versprochen. Als ich in Begleitung des jungen Mannes, der mich hierher gebracht hatte, dem Hausherrn vorgestellt wurde, hatte dieser sich zu der Bemerkung herabgelassen, daß es doch eine große Ehre waere, wenn ich der Literatur Gehoer verschaffen wuerde. Er war hoeflich und arrogant, sein Tonfall fiel wie scharfes Eisen auf mich nieder. Der mir fluechtig bekannte Student wurde bald von zwei aelteren Herren in feinem Tuch zu wichtigen Gespraechen entfuehrt, und bald sah ich ihn gar nicht mehr. So durfte ich mich also allein bewegen, und hinter meinem Ruecken hatte ich auch einmal heimliches Interesse an meiner Person erlauscht, welches aber mit dem Bescheid, daß ich der bestellte Dichter waere, wohl bald erlosch. Meine Anonymitaet hatte aber seine Vorteile, denn so begutachtete ich die anwesenden Damen ohne jegliches Gefuehl der Verpflichtung. Manche Schoenheit war darunter, die ihren Koerper durch ausreichend Muße und Pflege vervollkommnet hatte, und bei einigen sehr duennen Abendkleidern fiel der Waeschemangel dem aufmerksamen Betrachter schnell ins Auge. An einem kleinen Tischchen saßen zwei aeltere Damen, denen man vergangene Schoenheit wohl noch ansehen mochte, die diese aber durch uebertriebenes Make-up und schweren Goldbehang ueberdeckten. Daneben stand eine junge Frau mit blondem, kurzen Haar, die sich stets etwas herabbeugte, um mit den Damen zu plaudern. Dabei drueckte sich ihr Po in die Seide, ohne die Spur eines Hoeschens zu erzeugen, und ich ertappte mich bei dem Gedanken, ihr einfach das knoechellange Kleid aufzurollen und sie von hinten zu nehmen. Ich drehte mich um und sah zu einer Gruppe hinueber, wo eine etwa dreißigjaehrige Frau mit schulterlangem bruenetten, gewellten Haar den Ton angab. Sie trug ein sehr weit gearbeitetes Kleid aus Hanf mit weitem Ärmelschnitt, und da sie wenig vornehm wild gestikulierte, oeffnete sich das Kleid oft an ihrer Seite und entbloeßte den Koerper. Ihre Brueste waren sehr weiß, klein und spitz, sie standen aufrecht ab und wackelten wie Goetterspeise. Ich ging etwas beiseite auf die Stufen und beobachtete weiter, und richtig, man konnte von oben her bis zu ihrem Bauch schauen. Ich stellte sie mir nackt vor. War ihre Scham wie ihre Brueste, klein und eng, wuerde sie schreien, wenn ein Mann in sie eindraenge, oder war ihr Sex fremd? Ich ging weiter, und fand auf einem Korbsessel ein junges Maedchen, welches von alten Tanten und einem jungen Mann umgeben war, und anscheinend sollte hier eine Liaison vereinbart werden. Das Maedchen mochte kaum 17 sein, und demzufolge war sie wohl in einer Trotzphase. Sie hatte sich in den Sessel zurueckgelehnt und blickte ihren Verehrer schnippisch an, wobei sie ihren herrlichen Schenkel rhythmisch oeffnete und schloß. Sie trug ein Kleid aus schwarzer Spitze, welches auf ihren Schenkeln endete und ihre runden, großen Brueste durch viele Muster scheinen ließ. Ich versuchte mich zu konzentrieren und vermeinte sogar, ihre dunklen Brustwarzen zu erkennen, doch immer wieder fiel mein Blick zwischen ihre sich spreizenden Schenkel, und erst nach mehrmaligem Hinsehen sah ich ... ... auch sie trug kein Hoeschen, und der rotbraune Spalt war durch kein Haar versteckt. War sie wirklich noch so jung, oder rasierte sie sich? Ich schloß nur ganz kurz die Augen und sah mich auf sie zutreten, ihr das Kleid von ihrem schwellenden Koerper zu ziehen, ihre praechtigen Brueste zu umfassen und langsam in sie eindringen. Mein Schwanz war inzwischen steif und hart geworden, und ich dankte dem Jackett und der lockeren Hose, daß sie einen Eklat ueberspielten. Sie hatte wohl meine Blicke bemerkt, denn sie laechelte schelmisch und begann, fuer mich zu spielen und ihre Schenkel sanft aneinander zu reiben. Allerdings konnte auch ihr Galan nicht uebersehen, daß sie an ihm vorbei schaute, und er drehte sich und erblickte mich. Boese giftend stellte er sich dann vor seine Beute und brach dadurch unsere Blickachse. Ich zuckte mit den Schultern und ging weiter. Eigentlich waren mir diese Leute egal, der ausgedachte Sex war nur Phantasie, und die konnte ich ja mit mir tragen, wohin ich wollte. Ich ging zu einer Schmalseite des Saales, um mir am Buffet etwas leckeres zu suchen. Die boesen Blicke des wachhabenden Lakaien erwidernd, beging ich sogar das Sakrileg, mir selbst einen Teller zu nehmen und mit einem vergoldeten Loeffel den Krabbensalat zu zerstoeren. Ich konnte aus den Augenwinkeln sehen, wie es in ihm arbeitete, aber dann entschied er sich wohl, daß ich der Muehe nicht wert sei, und er begnuegte sich damit, seine Loeffel zu bewachen. Waehrend ich so stand und noch ueberlegte, welches wohl das passende Brot zu den Krabben sei, ueberfiel mich die rauchige Altstimme mit einem solch vibrierenden Timbre von hinten, daß ich ob der Gaensehaut, welche meinen Nacken ueberfuhr, zusammenzuckte. “ Nennt man ein solches Umhertigern auf engem Raume nicht Gefangenschaft?" “Nun", entgegnete ich “ man muß wissen, wie man seine Schritte setzt, um nicht gleich an Grenzen zu stoßen." – Sie lachte. “Deine Schritte fuehrten wohl ueber manches Tal...?" Ich zuckte ein wenig zusammen. War ich waehrend meiner Beobachtungen ebenfalls Opfer einer solchen gewesen? Wenn dem so waere, haette in ihrer Frage etwas direktes gelegen. “ Ich heiße Yasmin" redete sie unbekuemmert weiter. Daß sie nur ihren Vornamen nannte, nahm ich eben so selbstverstaendlich hin wie die Tatsache, daß sie mich geduzt hatte. Vielleicht gehoerte es sich ja so in dieser Gesellschaft. “Ich habe hier heute gesungen" erzaehlte sie und sah mich an. Was bezweckte sie damit? Jeder im Saal hatte ihr zugehoert, jeder hatte sie gesehen. Wollte sie ein Lob hoeren, oder war sie einfach nur bescheiden? Ich beschloß, die boesen Stimmen zu ueberhoeren, und laechelte sie an. “Ich weiß, ich sah und hoerte Dich." – “ Ich habe Dich gar nicht gesehen, waehrend ich singen mußte, ich dachte, vielleicht waerest Du im Garten oder auch schon gegangen." Ich stutzte nur kurz, daß eine so schoene und begehrenswerte Frau ausgerechnet nach mir Ausschau halten sollte, zumal waehrend einer Kostprobe ihres Gesanges, erschien mir ungeheuerlich. Andererseits fuehlte ich mich geschmeichelt und beschloß, meine Chancen auszureizen. “Wie koennte ich mir ein solchen Sinnesschmaus entgehen lassen" flirtete ich. “Nein, ich stand dort etwas verdeckt. Außerdem weiß ich, daß man kaum noch jemanden sieht, wenn man auf einer Buehne steht." Nun war es an ihr zu staunen. “Du bist kuenstlerisch taetig", fragte sie mit leuchtenden Augen. “Ich dachte, hier waere nur der Bankadel heute vertreten." – “Nein", entgegnete ich “ich bin der Dichter des heutigen Abends. Das heißt, auf krummen Pfade kam ich hierher, um etwas zu erzaehlen oder zu lesen. Ich weiß noch gar nicht, was von mir erwartet wird." Ihr sinnlicher Mund war weit offen, und zwischen ihren feinen Zaehnen kam die Zunge kurz hervor, um die prallen Lippen zu benetzen. “Und Du", ging ich in die Offensive “zu wem gehoerst Du?" Sie lachte leicht und verschraenkte ihre schlanken Arme unter ihren Bruesten, die dadurch angehoben wurden und mir wieder in den Blick gerieten. Das feste Fleisch, welches in zwei runden Halbkugeln fast ueber dem Stoff lag, wurde so gepreßt, daß ich kurz vermeinte, den Ansatz ihrer Warzenhoefe zu erkennen. “In gewisser Weise gehoere ich zu Dir" lockte sie. Ich verstand nicht recht und hob fragend eine Braue. “Ich bin ueber eine Annonce hierher gekommen. Ich sollte den Abend durch Gesang untermalen, was ich ja auch schon tat." Aus irgendeinem Grunde fuehlte ich mich erleichtert. Ich mußte nicht befuerchten, daß sich jemand sofort wieder zwischen uns stellte, sobald sie vermißt wuerde. Auch verhießen ihre Andeutungen und ihre Haltung noch einige Aufregung, die ich zu kosten gedachte. Sie wiegte sich in den Hueften. “Gefalle ich Dir? Deine Augen scheinen ja zu brennen. So blaues Wasser und soviel Feuer." Mir brach der Schweiß aus. Wollte sie mich genau hier verfuehren? Der Lakai grinste schon haemisch. Ich naeherte mich ihr, beruehrte sanft ihren Ellenbogen und sagte: “Mademoiselle, dies ist eine Entfuehrung. Widerstand ist zwecklos, aber anregend." Wie wuerde sie darauf reagieren? Mit gespielter Unschuld fragte sie: “Aber Monsieur, wohin bringen sie mich nur?" – “Dorthin, wo Deine Traeume schon mit mir waren", fluesterte ich verschwoererisch zurueck, “in den Garten." Ich geleitete sie zu der Glastuer, schob diese auf und ging vor. Im Freien hakte sie sich bei mir ein, und wir verschwanden aus dem Lichtkreis, den der Festsaal warf. Zunaechst markierten ein paar alte Kastanien den Beginn des Baumbestandes, dann folgten Platanen und Gingkobaeume, soweit ich das im Dunkeln erkennen konnte und wollte. Zunaechst schritten wir Seite an Seite nur so dahin, sagten nichts und kosteten unsere aufkeimende Erregung aus. Ploetzlich hoerten wir ein Stoehnen. Ohne den Schritt zu beschleunigen oder heftige Bewegungen zu machen, schritten wir auf das Geraeusch zu. Es schien hinter einem Oleanderstrauch seinen Ursprung zu haben, und der Mond ließ seinen Silberschein rein zufaellig ueber eine kleine Lichtung des Parks fließen. Wir stellten uns hinter eine Platane und schoben uns dann vorsichtig naeher, zuerst ich, dann Yasmin, denn sie war um wenige Centimeter groeßer als ich. Der erwartete Anblick nahm uns den Atem. Das junge Maedchen, welches ich vorhin schon beobachtet hatte, kniete mit weit gespreizten Schenkeln vollkommen nackt mit dem Ruecken gegen einen jungen Mann gelehnt, der seine Arme um sie gelegt hatte und mit den Haenden ihre Brueste hob und preßte, dabei biß er sie abwechselnd in den Hals oder stieß mit der Zunge in ihr Ohr. Ein zweiter Mann kniete vor ihr und hatte sein riesiges Glied an den Eingang ihrer Liebespforte gelegt, um immer wieder nur mit der dicken Eichel in sie hineinzutauchen. Unendlich langsam drueckte er mit der samtenen Kugel gegen ihre zarten Lippen, rieb sich daran vorbei, bis der Kranz seiner Eichel in ihr war, und zog sich dann ebenso sacht zurueck. Mit den Haenden hielt er fest ihre schlanke Taille umfaßt, damit sie nicht unvermittelt vorruckte, um den Schwanz tief in sich zu rammen. Ihr Wimmern verriet, welche Lustqualen ihr diese sueße Folter verschaffte, und zu gern haette ich gesehen, wie sich ihre zarte Haut kraeuselte. Keiner von beiden war der Galan von vorhin. Die beiden hatten wohl bessere Argumente. |