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Ich schnaufte und zog tief die Luft ein, als sich ploetzlich zwei Arme um mich legten und Yasmin ihre zarten Finger auf mein strammes Geschlecht legte. “Ist das geil?" fluesterte sie fragend. Ich konnte nur nicken, denn sie begann, mich sanft zu massieren. “Hat sie schoenere Brueste als ich" fragte sie und stoppte kurz ihre Massage. Eine eindeutige Erpressung. “Nein" hauchte ich zurueck und, um mich zu revanchieren: “Noch fehlt mir der direkte Vergleich!" “Dann komm schnell." Sie ergriff meine Hand und zog mich fort, dorthin, wo die Dunkelheit am schwaerzesten war. Nachdem wir einen kleinen Oleanderurwald durchquert hatten, schaelten sich aus dem Dunkel die Konturen eines Gewaechshauses ins Mondlicht. Die Tuer war nicht verschlossen, und wir drangen ein. “Woher kennst Du denn dieses Haus" fragte ich etwas verstaendnislos. “Ich mußte hier schon mal vorsingen" kam die Antwort zurueck. Ohne weiter darueber nachzudenken, folgte ich ihr. Im Gewaechshaus herrschte die uebliche schwuele Hitze, die den hier wachsenden Tropenpflanzen, den Palmen oder den ueppig bluehenden Orchideen zutraeglich war. Auch einige exotische Rosen schwaengerten die Luft mit ihrem erotischen Parfum. Ich schwitzte und rang nach Luft, meine Erregung mischte sich mit der Hitze, und ich konnte auch bei ihr feine Schweißperlen auf der Schulter ausmachen. Sie fuehrte mich in die Mitte des Haeuschens, und hier stand eine Sitzgruppe von Korbmoebeln, darunter ein kleines, mit Kissen gepolstertes Kanapee, um einen kleinen runden Tisch, auf dessen Marmorplatte noch eine Karaffe mit Wein sowie einige Glaeser standen. Yasmin stupste mich auf das Kanapee. “Nun paß gut auf", fluesterte sie. Sie langte auf ihren Ruecken und oeffnete geschickt das Kleid. Dann strich sie mit den Haenden ueber ihre Schultern, umfaßte ihren Hals und glitt mit den Fingerkuppen auf ihre Brueste zu. “Dichte mir etwas" bat sie, waehrend sie begann, den Stoff ueber ihre schweren Brueste zu rollen. Ich raeusperte mich, hatte aber einen noch groeßeren Kloß im Hals, als ich ihre Brueste nackt vor mir sah. Sie sackten nur ein wenig ab, nachdem sie den Halt den Kleides verloren hatten, waren aber rund und fest, sehr schwer, und im Silberlicht des Mondes stachen ihre Brustwarzen wie zwei schwarze Stachel von dem koestlichen Huegeln ab. Ihre Haut glaenzte. “Ich kann es nicht vergessen, geliebtes, holdes Weib, Daß ich dich einst besessen Die Seele und den Leib. Den Leib moechte‘ ich noch haben Den Leib, so zart und jung; Die Seele koennt ihr begraben Hab‘ selber Seele genug. Ich will meine Seele zerschneiden, Und hauchen die Haelfte dir ein, Und will dich umschlungen, wir muessen Ganz Leib und Seele sein." “Heine" fuegte ich nach einer kurzen Pause hinzu. In der Zwischenzeit hatte ich genueßlich zugesehen, wie sich ihr herrlicher Koerper aus dem Kleid schaelte. Genießerisch rieb sie es ueber ihre Hueften, bis es von allein hinabfiel. Dann bueckte sie sich mit durchgestreckten Knien, um ihre Sandalen zu oeffnen. Ihre Brueste hingen noch immer rund, beruehrten sich an ihrer dicksten Stelle und bildeten so einen Tunnel. Ich wuenschte mir, mein Glied, welches aufgeregt pochte, in diesen Kanal zu schieben, eng an diesem so einladend weichen Fleisch, an dieser Haut aus Seide zu reiben, bis das Brennen ueberhand nehmen wuerde. “Du Dummerchen" kicherte sie. “Von Dir wollte ich etwas hoeren" Sie richtete sich auf. Ein schmaler, schwarzer Tanga verdeckte den Huegel der letzten Wonnen. Er war an den Seiten mit zwei Schleifen gebunden, und waehrend ich begann, zog sie langsam die eine auf. Das Dreieck des Stoffes klappte halb nach vorne weg und praesentierte wenige Loeckchen, die die Farbe ihres roten Haares zu haben schienen. Sie begann, sich leicht in den Hueften zu wiegen und mit ihrem Po zu kreisen. Ihrer Schoenheit wegen ueberzog sich mein Herz mit einer Gaensehaut, und ich begann zu reimen, was mir meine Lust in den Mund legte, um mein Verlangen nach ihr zu besingen. Oh, Du schwarze Perle rund saftend-zartes Muschelfleisch rosenblutend-rot Dein Mund hart werd ich und weich zugleich Oh, Du Lotuskelch im Tau Lilienduft im Mondenschein sucht ich Dich in jeder Frau friß mich, um mich zu befrein Schling Dich um mich, Rebenranke an Dir trink ich mich in Glut und als Lohn, Du Gertenschlanke darfst Du stehlen mir mein Blut Ihr Laecheln wurde immer tiefer, und ihr Wiegen im Duft der vielen exotischen Blumen machte sie in meinen Augen wirklich zu einer Rosenbluete, die ich entblaettern wollte. Als ich fertig war und dies durch eine lange Pause des Schweigens andeutete, in der ihre Augen mich angluehten, zog sie an der zweiten Schleife. Der Tanga fiel herab und offenbarte mir die ganze Pracht ihrer Scham. Sie schien mir klein zwischen den sehr runden Schenkeln zu ruhen, wie eine Frucht, die man aufreißt, um sie zu entkernen. Mein Atem ging nun stoßweise, meine Hose war feucht, denn die Lusttropfen flossen reichlich. “Du Armer" gluckste Yasmin. Sie zog mich nach oben und begann, mich auszukleiden. Das Jackett fiel auf den Boden. Da auch sie erregt war, zerrte sie an meinem Hemd, um die Knoepfe aufzukriegen, waehrend ich den Guertel oeffnete und gleich darauf auch die Hose. Yasmin hatte mir das Hemd ausgezogen und bueckte sich, um mir mit der Hose auch gleich die Shorts herunterzureißen. Binnen Sekunden war auch ich nackt, und wir fielen uns in die Arme. Wild preßten sich unsere Lippen aufeinander, unsere Zungen brachen die Muender auf und nahmen den kommenden Fick vorweg. Ich ließ meine Haende ueber ihren Ruecken gleiten und begann dann, ihren Po zu streicheln. Es war mir, als wuerde ich ueber reine Rohseide gleiten. Ich fuhr mit den Haenden um ihre Hueften, preßte sie auf ihren Bauch und nahm dann ihre Brueste in die Hand. Welche Pracht, welch Vergnuegen, dieses unbeschreibliche Fleisch zu fuehlen, zu beruehren, zu kneten. So weich und fest, so warm, so rund, so glatt. Ich rollte ihre Brustwarzen, worauf sie schnurrte, beugte mich dann vor und kueßte ihre Brueste, Abwechselnd glitt ich ueber das tobende Fleisch der einen, dann der anderen, und sie schwollen noch an. Ihre Brustwarzen standen hart ab, als ich begann, sie zunaechst anzuhauchen, dann zu kuessen, mit der Zunge zu lecken und zu schlagen und schließlich zu knabbern. Sie wimmerte und stoehnte, hatte ihre Haende in meinen Po gekrallt und rieb ihren Bauch an meiner Eichel, in der das Blut ebenso pochte wie in meinem Kopf. Ich preßte meine Haende gegen ihren Busen und schob sie leicht von mir. Da sie immer noch mit geschlossenen Beinen stand, hing ihr Tanga zwischen dem leicht aneinanderreibenden Fleisch der Schenkel fest. Ich nahm den Stoff und zog ihn nach vorne, wobei er an ihrer Schnecke entlangrieb. Ich zog ihn nach oben, so daß die letzten Baender hart ueber ihren Kitzler gezogen wurden, und als der Tanga herausschnellte, fielen einige Tropfen zu Boden. “Fick mich endlich ..." wimmerte sie “stoß mich, mach was..." Ich schubste sie auf den Zweisitzer, der mit einigen Kissen gepolstert war, und kniete mich dann vor sie auf das Korbgeflecht. Sie saß mit weit gespreizten Schenkeln vor mir, und ich nahm ihre Knie ueber meine Arme, zog ihren Hintern etwas in die Hoehe, setzte meine wippende Eichel an die prall geschwollenen Lippen ihrer Pforte und drueckte zu. Ihre Lustmuschel war so glitschig, daß ich ohne Probleme bis zum Anschlag in sie eindrang. Mit jedem Zentimeter nahm ihr Knurren zu, und als ich begann, das erste Mal mich zurueckzuziehen, fauchte sie foermlich. Zunaechst stieß ich langsam und genueßlich, auch zurueckhaltend, denn sie erregte mich sehr, ihre Schoenheit, ihre sanfte Haut, ihre wilden Blicke, die sie zu mir heraufsandte, die heiße Naesse, die sich um meinen Schwanz preßte, alles dies brachten mich nah an die Gefahr, gleich loszuspritzen. Da ich ihre Beine ueber meinen Armen hatte, konnte sie kaum mitgehen, und ihre Lust steigerte sich dadurch in immer hoehere Dimensionen. Aus ihrer Kehle kamen Laute, die ich nie einem menschlichem Wesen zugetraut haette. Jedesmal, wenn ich stoppte, um mich zu beruhigen, kueßten wir uns lange und intensiv, und sie verbiß sich in meiner Unterlippe. Dann begann ich wieder zu stoßen, von schraeg oben in sie hinein, und immer noch hatte ich das Gefuehl, mein Schwanz wuerde wachsen. Als ich merkte, daß ich mich besser unter Kontrolle hatte, legte ich meine Arme an ihrem Kopf vorbei auf die Rueckenlehne, wodurch ich sie noch etwas in die Hoehe zog, ihren Koerper aber nach unten. Noch einmal zog ich betont langsam mein Glied aus ihr, legte die Eichel an ihre Lippen und kreiste etwas mit dem Becken. Sie quietschte auf. “Fick, oder ich werde wahnsinnig. Erloese mich dooooch,.....haaa." Und ich rammte mich in sie hinein. Ich stieß, als mueßte ich mich selbst ueberholen, und selbst als mein Becken der unbequemen Stellung wegen zu schmerzen begann, nahm ich dies nur in einem roten Nebel wahr. Sie bockte mit aller Kraft unter mir, ließ ihr Becken kreisen, preßte ihre festen Brueste gegen meinen Bauch, daß ich wuenschte, diese Massage wuerde nie enden, und in ihr begann sich ein Unterdruck aufzubauen, der mich mehr und mehr hinderte, meinen Schwanz zum naechsten Stoß zurueckzunehmen. Es schmatzte und gluckste, zwischen uns stand der Schweiß, wir klebten wie in einem Sumpf aneinander. Ich riß, von der Glut des Augenblicks hinter meiner Stirn verbrannt, die Augen weit auf ... ...und sah in ein anderes Augenpaar hinter einem tropischen Busch. Starr und offen blickten sie mich an, ohne irgendein Gefuehl zu verraten, ohne ihren Traeger preiszugeben. Doch selbst diese Erscheinung drang nicht mehr in mein Gehirn. Mein Gehirn war in Yasmins gluehender Flut verloren, und ich merkte, wie sich immer mehr Haut auf meinem Ruecken kraeuselte, wie Yasmin zu roehren begann, wie es mich schuettelte... ... “Werden Sie dafuer bezahlt, meine Teuerste" drang eine schnippische Stimme an mein Ohr, und ich merkte, wie Yasmin erstarrte. Auch ich beendete abrupt meine Bewegungen, und der Kitzel, der sich meines Koerpers bemaechtigt hatte, lief ziellos unter der Haut hin und her. Ich gab Yasmins Beine frei, zog meinen geschwollenen Schwanz nicht ohne Muehe aus ihrem Feuer, erhob mich und drehte mich um. Die Dame des Hauses stand kalt laechelnd vor uns, und ich haette wetten moegen, daß sie genau gewartet hatte, bis sie uns ansprach. “Ich lege keinen großen Wert darauf, daß meine Moebel so zuschande gerichtet werden." Ihre Stimme war etwas saeuselnd. Sie war mir nicht vorgestellt worden, aber ich hatte gesehen, wie sie an der Seite des Hausherren die anderen Gaeste begrueßt hatte. Mit giftigem Blick begutachtete sie die Saengerin, der die Enttaeuschung ob der verprellten Lust ins Gesicht geschrieben war. “Wenn Sie sich wohl wieder bekleiden koennten" giftete Madame weiter. Dann drehte sie sich zu mir und laechelte falsch. “Monsieur Chevalier, Sie werden uns doch hoffentlich nicht warten lassen. Ich erwarte Sie draußen." Sie ging. Yasmin schmollte. Ich blickte sie etwas hilflos an, zuckte dann mit den Schultern und begann, mich anzukleiden. Auch Yasmin suchte ihre Waesche, und als ich sie wieder anblickte, konnte ich Traenen in ihren Augen sehen. Ich zog sie an mich und fluesterte ihr zu: “Lange dauert das sicher nicht, und ich werde Dich spaeter tausendfach entschaedigen, chérie." Sie laechelte, und mir lief es wieder heißkalt den Ruecken herab, so schoen war sie. “Was wirst Du denn geben?" Ich schwenkte den Kopf. “Mal sehen, ein paar Sachen von mir, etwas Heine, vielleicht auch Ringelnatz oder Tucholsky", eine Anspielung auf ihr Gesangsrepertoire. “Das waere schoen", hauchte sie, “besonders freue ich mich auf Deine Phantasien." Endlich hatte sie ihr Kleid angezogen, und wehmuetig sah ich zu, wie die Pracht ihres Busens verdeckt wurde. “Kommst Du?" fragte ich. Sie schuettelte den Kopf. “Geh vor. Ich habe keine Lust, IHR in die Arme zu laufen." Bevor ich ging, fielen mir die Augen wieder ein. Ich blickte zurueck, und richtig, ich konnte das Weiße noch immer im Dunkel des Busches stehen sehen, sogar eine Kontur vermeinte ich auszumachen, doch konnte das Einbildung sein. Dann schlossen sich die Blicke, und alles wurde dunkel. Madame stand vor dem Gewaechshaus wie versteinert, als ich aus der Tuer trat und zunaechst die frische Nachtluft einsog. Dann blickte sie mich auffordernd an, bis ich begriff und ihr den Arm reichte. Sie hakte sich ein. “Welche Bonbons der Literatur werden Sie uns denn eroeffnen, Monsieur ?" fragte sie steif. Ich brummte erst ueberlegend, dann sagte ich: “Nun ja, Gnaedigste, zunaechst wuerde ich mit Heine eroeffnen, dann haette ich einiges an eigener Dichtung, die ich einstreuen koennte, um dann vielleicht auf die zwanziger Jahre ueberzugreifen." – “Nein", unterbrach sie mich, “ wir schaetzen diesen Stil der Neuzeit nicht. Sie werden Goethe und Schiller lesen, etwas von Hesse und zwei Sonette von Shakespeare." Bevor ich etwas erwidern konnte, merkte ich, wie sie einen Geldschein in meine Hand legte. “Sie tun es ja schließlich nicht umsonst. Hier sind tausend Mark." In mir kochte es. Verdammte Prostitution. Hundert Mark haette ich, wenn auch schweren Herzens, ablehnen koennen. Aber tausend. Ich begriff. Sie spielte mit mir. Sie zeigte mir, daß sie es sich leisten konnte, mich in jeder Hoehe zu bezahlen. Ich haette umsonst vorgetragen, schließlich war es ja versprochen, aber wenn ich als freier Mann da etwas vorgetragen haette, etwas, das ich wollte, dann waere ich fast gleichwertig erschienen. So, als Bezahlter, war ich nur ein Bediensteter, der zu folgen hatte. Geld sicherte die Grenzen. Aber warum hatte sie darauf bestanden, sich bei mir einzuhaken? Mir schwirrte der Kopf. Wir waren wieder am Saal angekommen und traten durch die Glastuer. Ein Gemurmel erhob sich, und die Geladenen blickten uns, nein, sie an. Strahlend legte sie ihre freie Hand auf meine, die ihren Arm trug. “Liebe Gaeste. Unser werter Freund Laurent, der der hohen Poesie nahe steht , hat sich bereit erklaert, uns wieder einmal den Abend durch den schoenen Klang der Dichtung zu erhoehen. Ich bitte um Aufmerksamkeit!" Sie winkte einem der Lakaien. Aha, dachte ich, daher weht der Wind. Deshalb die Pose. Unser Hausdichter, ein alter Freund, der uns nahesteht. Jeder im Raum wußte wohl, daß dem nicht so war. Und was hieß ,wieder einmal‘? War ich doch zum ersten Mal hier. Sollte dies bedeuten ,was habt ihr schon verpaßt‘? Welch ein gekonntes Theater. Keiner wuerde vermuten, wie kalt sie mich vor wenigen Minuten aus dem schoensten Liebesspiel gerissen hatte. Der Lakai kam und brachte ein Buch, dessen Einband von Jahrhunderten erzaehlte. “Hier ist schon die gewuenschte Lektuere" verkuendete sie und ließ offen, um wessen Wunsch es sich handelte. Ich schlug das Buch auf und schmunzelte. Die Seiten waren recht neu. Man hatte eine moderne Poesiesammlung in einen alten Einband gepreßt. Nur vage kam mir die Vorstellung, daß hier womoeglich ein altes Buch ...? Ich schuettelte die Gedanken ab, stellte mich in Pose und begann, aus dem ersten Monolog des Faust, der hier in Teilen wiedergegeben war, vorzutragen. Dem Faust folgte Wanderers Nachtlied, dann ein Monolog aus dem Don Carlos. Dem Zauberlehrling folgte Die Buergschaft, und beim Taucher steigerte ich mich hinein. Als ich bei einem der Sonette des gewaltigen Englaenders etwas zu Luft kam, sah ich in das Publikum hinab, welches vor der Treppe stand. Und ich sah, daß kaum jemand richtig zuhoerte, man stand nur da, weil es die Form forderte, und tat so, als wuerde man der Literatur lauschen. So stellte auch niemand fest, daß hier offenbar ein Dilettant ganze Passagen aus ihrem Zusammenhang gerissen hatte, Gedichte nebeneinandergestellt, die keinen inneren Bezug zueinander hatten. Wie konnte auch nach dem ergreifenden Versuch Faustens, sich das Leben zu nehmen, welcher dann eine solch lebensbejahende Wende nimmt, Wanderers Nachtlied stehen. Da ich sah, daß hier und da sogar gedaempftes Gemurmel wieder aufkam, die Hausherrin aber keine Anstalten machte, meine Darbietung zu beenden, loeste ich meine Aufmerksamkeit von den Gedichten, die ich fast auswendig wußte, und beobachtete waehrend des Erlkoenigs die Gaeste. Das junge Fraeulein, welches vorhin im Garten getobt hatte, stand wieder sittsam neben dem baldigen Braeutigam, der ihr Handgelenk umklammerte, als hielte er ein teures Rennpferd fest. Die junge Dame versuchte mich dadurch zu irritieren, indem sie mit der Zunge ihre Lippen benetzte und ihre Beine aneinander rieb. Ich ignorierte sie einfach, und entdeckte hinter einer Gruppe gelangweilter alter Damen einen der jungen Maenner, der ebenfalls den Garten belebt hatte. Er stand hinter der Frau in dem teuren Hanfkleid und fluesterte ihr etwas ins Ohr, das sie laecheln ließ. Seine Haende waren in ihren weiten Ärmeln verschwunden, und es war unschwer zu erkennen, was er dort massierte. |