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Ich ließ meinen Blick weiter schweifen und entdeckte Yasmin, die ebenfalls in der Nische stand, von der aus auch ich sie beobachtet hatte. Sie warf mir einen boesen Blick zu, als sie sah, daß ich sie entdeckt hatte, und ihre Lippen formten die Worte “Was liest Du denn da, Du Verraeter?" Dann drehte sie sich um und verschwand zur Tuer. Ich war verdutzt. Was hatte sie? Konnte sie sich nicht vorstellen, daß ich hier nicht Herr meines eigenen Willens war? Hatte sie mehr Widerstand von mir erwartet? Gluecklicherweise hatte ich gerade ein zweites Shakespearesonett beendet, als ich Yasmins wegen stutzte, und diese Pause benutzte die Gastgeberin, um durch Applaus ihrerseits das Ende der Literaturstunde anzuzeigen. Das Publikum fiel sofort ein, und ich verneigte mich etwas, nicht ohne ein gewisses Schamgefuehl. Madame kam auf mich zu, nahm mich am Ellenbogen und fuehrte mich herunter, wo mir die selben Leute, fuer die ich bisher Luft war, die Hand reichten und versuchten, literarische Konversation zu betreiben. Gluecklicherweise beschraenkten sie sich dabei auf einige formelhafte Floskeln und entschwanden bald wieder, nachdem sie sich mehr voreinander aufgeplustert hatten, als mir wirklich etwas zu sagen. Auch das junge Maedchen und ihr Galan, ein Graf, wie ich erfuhr, wurden mir praesentiert, oder ich ihnen?, und die kleine Hexe, die es nicht lassen konnte, atmete so tief ein, wie ihr Busen zu fassen vermochte, als sie mir die Hand gab, und verrutschte wie zufaellig mit ihrem kleinen Finger zwischen meinen Ring- und Mittelfinger. Bevor die Situation peinlich wurde, raeusperte sich Madame hinter mir, und ich drehte mich um. “Darf ich ihnen noch meine Tochter vorstellen?" Ich hoerte sie kaum. Dieses Augenpaar. Ich kannte es, Es hatte sich in wenigen Momenten in mein Hirn gebrannt. Groß und starr sahen mich diese Augen an und wußten, daß ich sie erkannte. Mitten in unsere Blicke, in die meinen, die keine Richtung wußten, um wegzusehen, in die ihren, die mich auszuloten schienen, fiel Madame ein. “Christina-Sophie wird demnaechst auch das Studium der Literatur beginnen. Sie ist sehr begabt und hat auch schon Preise in Ausscheiden gewonnen." Christina-Sophie hatte mir bereits die Hand gereicht, mit dem Ruecken nach oben, so als erwarte sie einen Handkuß, den zu geben ich allerdings nicht bereit war, sei es aus Trotz der verordneten Lektuere wegen, sei es, um der nicht mehr anwesenden Yasmin mein rebellisches Wesen zu praesentieren, welches sich als bestechlich erwiesen hatte. Ein Teil meiner Aufmerksamkeit war noch mit dem Gedanken beschaeftigt, sofort loszurennen und sie zu finden. Ich mußte ihr doch alles erklaeren, obwohl ich dachte, ihr nichts erklaeren zu koennen, was sie nicht schon wußte. Vielleicht wollte sie ja nur gefunden werden? Was mich hielt, war meine Hoeflichkeit. Ich wollte so schnell wie moeglich dieses Pflichtprogramm hinunterschlucken und ihr nacheilen. Aber Christina-Sophie. Allein ihr Name war eine Forschung wert. Christina hatte mir ihre Hand gereicht und gesagt: “Ich heiße Tina." Doch als ihre Mutter sie zu ruehmen begann, verdrehte sie genervt die Augen und blickte nach oben. Dabei vergaß sie, ganz im Gegensatz zu ihrer sicher tadellosen Erziehung, mir ihre Hand zu entziehen, und ich, verbluefft ueber die Zurschaustellung menschlicher Eigenheiten an unerwarteter Stelle, vergaß, sie freizugeben. So hielten wir Haendchen, waehrend ihre Mutter durch mich hindurchredete, ein sonderbarer Anblick sicher, und nur die Tatsache, daß ich “Tina" interessiert musterte, ließ mich die zu vermutenden spoettischen Blicke der Umgebung uebersehen. Sie mochte vielleicht zwanzig Jahre zaehlen. Ohne Zweifel konnte man Tina als sehr huebsch bezeichnen, ihr Gesicht war eher markant zu nennen als weich. Ihre braunen Haare hatte sie mit einem Seitenscheitel nach links gekaemmt, sie reichten bis knapp unter die Ohren und glaenzten sehr fein. Ihr Ausdruck ließ mich vermuten, daß sie im Gegensatz zu ihrer Mutter, die der Luege ihres Lebens zu glauben schien, nur auf den Moment wartete, um mit einem großen Knall zu entfliehen. Sie trug ein schlichtes, weißes Kleid, welches vielleicht gerade diesem Umstand zufolge ein Vermoegen gekostet hatte, das ihre Waden sanft umspielte. Es hatte keinerlei Accessoires aufzuweisen, schloß in einem sittsamen Halbrund den Ausschnitt ueber ihrem Brustbein. Auf der Haut ihres leicht gebraeunten Halses glitzerte ein goldenes Kettchen. Die Ärmel fielen weich auf ihre schlanken Oberarme, bedeckten diese zur Haelfte. Ihre Haende waren sehr gepflegt, ihre ganze Haut schien aus purer Seide zu bestehen, glatt und zart. Ihre Koerperformen waren kaum zu erkennen, sie war sehr schlank, und ihre Brueste deuteten nur dezent als sanfte Huegel unter dem Stoff ihres Kleid auf ihre Existenz hin. Haette ich sie in einem Café getroffen, waere vielleicht der Blitz der ploetzlichen Liebe in mich gefahren. Hier staunte ich nur. “... hat von uns ihre große Liebe zu den Klassikern geerbt", so bahnte sich die Stimme der Madame wieder in mein Bewußtsein, und ich registrierte mit einiger Verspaetung, daß mir die Hand fehlte, die ich noch vermeinte zu halten, auch blickte mich Tina leicht fragend an. Auch ihre Mutter bemerkte, daß ihr Vortrag seine Wirkung an mir verfehlte, und beschloß, daß peinliche Schweigen, welches nach ihren letzten Worten herrschte, dadurch zu ueberbruecken, ein Freundin zu entdecken, und indem sie ihre Tochter im Stich ließ, floh sie meine Gesellschaft. “So, eine neue Sappho" versuchte ich ein Gespraech mit einer anzueglichen Bemerkung in Bezug auf die in ihrer Liebe recht freizuegige antike Dichterin zu eroeffnen. Mir war meine Gereiztheit nur unbewußt klar, aber ich hatte das Gefuehl, stochern zu muessen. “Nein. Meine Frau Mutter versucht nur, die ihr versagten Hoffnungen in mich zu setzen. Ich will nichts schaffen, sondern verarbeiten", entgegnete sie nicht unfreundlich. “Ich sah Dich heute abend noch gar nicht", redete ich weiter, sie ihrer Jugend wegen unbewußt duzend, und spuerte im gleichen Moment die Luege als Hitze an meinen Ohren. Ihre Augen. “Du hattest Deine Blicke auch woanders." Ich horchte auf. Wohin sollte dies laufen? “Meine Blicke schießen nicht im Dunkel" knurrte ich. “Ach nein?" lachte sie. Ich dachte an die Szene im Park und fuehlte mich immer unwohler, bemerkte auch nicht, daß ich gar nicht mehr an Yasmin dachte. “Wird man hier als Gast immer so scharf beobachtet?" Ich war bemueht, der Gegenfrage einiges an Schaerfe zu geben. “Benimmt man sich so als Gast?" Offensichtlich hatte sie nicht vor, als erste eine Antwort zu geben. “Wenn man drangsaliert wird, bricht man aus" belehrte ich sie. “Außerdem scheint es ja fast niemanden gestoert zu haben, und Benehmen heißt, so denke ich, zunaechst Ruecksicht!" “Wer drang denn in wen?" spoettelte sie. “Es haette an Dir gelegen, das Deinige auszufuehren. Aber Du hast ja das Geld gewaehlt." Ich war zum einen unsicher, da ich nicht recht wußte, ob sie permanent auf den Sex mit Yasmin anspielte oder auf die Lesung, zum anderen, da ihr offensichtlich nichts verborgen geblieben war. Und in der Not schlaegt man um sich. “Um Geld verachten zu koennen, muß man es erst einmal haben. Aus einer edlen Kutsche wirkt der goldene Weg gewoehnlich" – “Das Edle ist keine Frage des Geldes. Wichtig ist, daß man sich bewahrt und sich nicht wegwirft an ein billiges Flittchen..." – “Tha" unterbrach ich sie wuetend, “ diese Fernanalyse in 2 Minuten zeigt mir eher, daß Mademoiselle wohl mehr auf eine Dinnerparty als in die Wissenschaft gehoert!" Aus ihren Augen blitzte die heiße Wut. “Chauvinist" zischte sie, drehte sich um und ging weg. Da wir trotz allem ruhig gesprochen hatten, war unser Disput im allgemeinen Gemurmel nicht aufgefallen. Auch ich beschloß, hier laengstens gewesen zu sein, und eilte durch den Gang zur Tuer. Ich oeffnete diese und holte Luft. Draußen war es dunkel. Ich wuerde Yasmin nicht mehr finden, zumal ich gar nicht wußte, wie sie hierher gekommen war. Ich wußte nicht einmal, wie ich nach Hause kommen sollte, denn mein Bekannter war ja aus meinem Blickfeld entschwunden. Ich beschloß also, noch etwas zu trinken. Als ich in den großen Saal zurueckgekommen war, schien alles unveraendert, kleine Auflockerungen fielen kaum ins Gewicht. Diese Leute hatten ein Stehvermoegen, obwohl sie sich aus meiner Sicht gar nichts zu sagen hatten. Vielleicht liefen ja die Mitteilungen auf mir verschlossenen Ebenen ab. Trotzdem reichlich getrunken wurde, sah man keinen Betrunkenen, und es war schon nach ein Uhr. Ich hatte mich kaum zur Theke begeben und mir, da ich ja der Nichtbeachtung meiner Person durch den Waechter sicher war, einen Rotwein eingegossen, sah ich Tina auf der Galerie stehen. Ihre Blicke schweiften durch den Raum, doch als sie meine Augen fand, blitzte sie nur kurz, drehte sich um und verschwand durch die Tuer. Irgendwie erregte mich ihr Verhalten, und ich wollte ihr noch mehr von meiner Meinung sagen. Ich nahm mein Glas und stieg die Treppe zur Galerie hinauf, unbekuemmert darum, ob mich jemand sah, und da mich keiner anrief, schritt ich auch durch die Tuer. Sofort war das Stimmengemurmel weg, ein gespenstische Ruhe umfing mich. Rote Auslegware bedeckte den Boden. Die Gaenge erschienen mir wie ein Labyrinth, und ich vergaß meinen Grund, um dessentwillen ich hier hinaufgestiegen war, sondern ergoetzte mich am Verlaufen. Ich oeffnete keine Tuer, lief einfach nur, und war so oft schon im Kreis gegangen, daß ich keine Orientierung mehr hatte. Ploetzlich endete der Gang an einer Tuer. Diese oeffnete ich. Vor mir lag ein kleiner Salon, mit weichen Ledersesseln und einer großen Glaswand zum Garten hin. Nach der Beleuchtung zu schließen, mußte der Saal schraeg unter mir liegen, das Haus also wesentlich breiter sein, als ich zunaechst vermutet hatte. Ich ging hinein, um aus dem Fenster zu sehen. Kaum hatte ich den Raum durchquert, fiel die Tuer hinter mir zu. Ich erschrak und drehte mich um, konnte aber nichts sehen, bis eine Standlampe angeknipst wurde, die unter einem Schirm aus rotem Samt das Zimmer eher erdaemmerte. In leichtem Ausfallschritt stand vor der Tuer – Tina. “Was gehst Du mir nach?" fauchte sie, und in diesem Moment war sie so schoen, daß ich mir schwor, diesen Raum nicht eher zu verlassen, bis ich sie vergewaltigt haette. “Was lauerst Du mir hier auf? knurrte ich zurueck. “Ich Dir auflauern? Ich wohne hier. Du bist der Eindringling!" – “Ich bin nicht eingedrungen, ich wurde geladen." – “Aber nicht hierher!" – “Mir sind keine Einschraenkungen bekannt." – “Du wirst Dich einschraenken muessen." – “Tu nicht so, als ob es hier etwas Kostbares gebe, dem ich zur Gefahr werden koennte." – “Und was ist mit mir. Du koenntest mir ja etwas antun wollen?" Ich musterte sie verwirrt. Ihr kleiner Busen hob und senkte sich, eine Straehne ihres Haares hing ins Gesicht. Was wollte sie nur. Sollte dies ein Lockruf sein? “Was willst Du denn konstruieren", fragte ich von oben herab, “ich habe es nicht noetig, mir Zaertlichkeit zu erzwingen." – “Wer redet denn von Zaertlichkeit", schnaubte sie, “ ein Spritzer Blut, und jeder weiß es ..." Ein großer Teil meiner Vernunft ging verloren. Ich machte einen Schritt auf sie zu und kippte meinen Wein ueber ihr weißes Kleid. Ihr Zorn wurde Verblueffung. “Rot genug?" giftete ich. “Aaaihhh...." Selbst ihre kochende Wut blieb wohlerzogen leise, doch ganz Furie sprang sie mir entgegen, griff in die Knopfleiste meines Hemdes und riß mit aller Kraft. Mindestens die Haelfte der Knoepfe sprang davon. Ich blickte nun ebenso erstaunt, und diese meine Ruhe nutzte sie, um ein zweites Mal zu reißen, und sie riß sich in Wut, zerrte und zog, bis ich an meinem Oberkoerper nur noch rote Striemen und einen Ärmel trug, der sich weigerte, das Handgelenk freizugeben. Sie stand vor mir und keuchte, ihre Brueste bebten. Ich nutzte diese Pause, ergriff sie an der Schulter und drehte sie grob um. In einer Art Lethargie ließ sie es zu. Ich packte ihr Kleid am Nacken und riß es auseinander. Der duenne Stoff gab gleich neben dem Verschluß nach und teilte sich bis kurz vor ihrem Po. Dann drehte ich sie wieder um, und waehrend die Wut in ihren braunen Augen weiter kochte, stand sie noch immer bewegungslos. Ich griff das Kleid im Ausschnitt und riß es nach vorne weg. Es wurde von ihren Armen gefegt und entbloeßte sie bis zum Bauch. Der Anblick ihres nackten Koerpers nahm mir die Kampfeswut. Ich ließ das Kleid los, und es fiel zu Boden. Sie stand nackt vor mir. Sie war vollkommen nackt, sie hatte kein Hoeschen getragen. Ihr ganzer Koerper bebte, ihre Blicke versuchten, mich zu fressen. Ich fraß zurueck. Ihr nackter Anblick ließ meinen Blick rot verschwimmen, und mein Schwanz richtete sich schmerzhaft auf, erinnerte mich an den Betrug, den er heute schon erdulden mußte. Doch zunaechst konnte ich nichts tun, als sie anzuschauen. Sie war wirklich sehr schlank, fast zierlich, und dies unterstrich ihre Zartheit noch. Ihre Haut war makellos, glatt und glaenzend, leicht gebraeunt. Kleine, feine Brueste, die ungemein weich wirkten, waren von kleinen hellrosa Spitzen gekroent, die man kaum zu erkennen vermochte, mir aber aufgerichtet erschienen. Der Bauch war flach, und ein kleiner Nabel zauberte ein sueßes Laecheln hinein. Ihr Schoß, der ebenfalls klein zwischen den sportlichen Schenkeln ruhte, trug kein Haerchen, und die roten Lippen waren geschwollen, ein Tautropfen blitzte. Ihre Wut und ihre Lust gingen gemeinsam auf mich los. Sie war so nackt. Sie beendete die Pause, die unser beider Schreck verursacht hatte, und sprang mich wieder an. Ihre Fingernaegel fuhren in meine Brust, rissen dort Haare aus und fuhren nach unten. Ich hatte meine Arme vor Schreck zunaechst nach hinten gerissen, doch als Tina mit ihren Fingern in meinem Bauch wuehlte, mußte ich trotz meiner Anspannung aus Wut und Gier lachen, denn es kitzelte. Dieses Lachen mußte in ihren Ohren schrecklich wirken. Mit unglaublicher Gelenkigkeit setzte sie einen Fuß auf meinen Bauch, packte meinen Hosenbund, stemmte sich gegen mich und riß. Ich haette diesem schlanken Maedchen nie diese Kraft zugetraut. Der Knopf gab nach, der Reißverschluß riß, der Stoff gab sich besiegt und entbloeßte meine Shorts. Sie strich mit ihrem Fuß die nun haltlose Hose nach unten, um dann meine Unterhose zu zerfetzen. Mein Glied sprang ihr entgegen, knueppelhart und quicklebendig. Waehrend sie mit einem triumphierenden Grinsen in den Augen mich anstarrte, der ich immer noch bewegungslos stand, ohrfeigte sie meine Eichel. Meine Lust katapultierte sich in unbekannte Dimensionen, und ich erwachte aus meiner Starre. Meine Haende griffen nach ihren Schultern, und ich schob sie vorwaerts, weg von mir, ihr aber folgend, von Schaudern durchzittert, waehrend sie meinen knorrigen Ast weiter maltraetierte. “Du ... du.... Duuuu.....", kraechzte ich, bis sie an die Tuer stieß, und aus ihrem Blick ein Fragezeichen wurde. “....Hexe", japste ich, mir fiel kein vernuenftiger Satz ein, in meinem Hirn pochte nur das Echo meines Schwanzes, und auch die Absurditaet der Stunde schien fern. Sie blickte mich kurz an, dann fing sie mit ihren kleinen Faeusten an, auf meiner Brust zu trommeln, und nun war es an mir, zurueckzuweichen. “Schuft Du, Du Elender....", jaulte sie. Ich stolperte rueckwaerts, stieß gegen einen der Sessel, stolperte ueber die Rueckenlehne und fiel in das weiche Leder. Tina blieb nicht etwa stehen, sondern sprang hinterher, landete mit gespreizten Beinen auf meinem Bauch und schlug weiter. Mir blieb von der Macht des Aufpralls fast die Luft weg, ich stoehnte auf. Als ich wieder etwas sah, erblickte ich Tina auf meinem Bauch sitzend, sie trommelte auf meine Schultern, daß es schmerzte, und ihr Kopf wehte hin und her, daß ihre Haare flogen. In ihren Augen waren Traenen, sie schluchzte und rief immer wieder: “Ich bringe Dich um, Dich um, um, um ..." Ohne mich um sie zu kuemmern, griff ich nach ihren Schenkeln, riß sie noch weiter auseinander und schob Tina nach unten. Im Gegensatz zu ihrem tobenden Oberkoerper hielt sie ihr Becken still. Ich hob den leichten Koerper etwas an, und bockte mit meinem Schwanz auf. Die ersten Stoeße stupsten daneben, doch dann fand ich das glitschige Loch, welches durch ihren Zorn in seinem eigenen Safte schmorte, und stieß. Meine dicke Eichel teilte ihre Lippen, und ihr kochendheißer, enger Schlund saugte mich auf wie ein nasser Handschuh aus zartem Wildleder. Ich stieß immer weiter vorwaerts, mir schien es, als wuerde ich nur stoßen, nur schieben, ich bemerkte gar nicht, daß ich mich auch zurueckzog. Tina hatte sich kurz versteift, als ich sie durchbrach, aber nachdem ich in ihr war, galoppierte sie wie eine extatische Taenzerin los. Ihr Kitzler, hart und spitz, bohrte sich bei jedem Schub, mit dem sie mein Becken zertruemmern wollte, in die weiche Haut unter meinen Schamlocken. “Ich hasse Dich, hasse, Haß, Haß ...", keuchte sie. Mittlerweile trommelte sie nicht mehr, sondern riß in meiner Haut, die sicher schon unzaehlige blaue Flecken hatte. Ich mußte ihre Haende unter Kontrolle bringen, sonst konnte ich mich nicht dem Fick hingeben. Also packte ich Tina wild entschlossen an den Handgelenken, versuchte mich mit ihr, die nicht aufhoeren wollte zu zucken, zu erheben, richtete mich halb in die Hoehe und riß sie beim Zurueckfallen herum, ohne aus ihrer saugenden Pflaume zu gleiten. Nun lag ich auf ihr und schob langsamer, ihr wild in die Augen sehend. Ich konnte erkennen, daß ihr der Verlust ihrer Überlegenheit nicht gefiel. “Du Moerder, Du perverser Rohling, dann bring mich doch um, los, erstich mich", entrang es sich ihrer Brust. Doch im Gegensatz zu ihren Worten wurde ihr Blick weicher, sie zog die Beine an, so daß ich auf ihrem Po ruhte, auf diesen zarten Backen, fuehlte, wie mein schwerer Sack in ihren Pospalt fiel. Das war zuviel. Ich spuerte, wie meine Nerven mit dem sueßen Kitzel Tennis spielten, die Stroeme an und in mir auf und ab liefen. Sie krallte ihre Naegel in meinem Ruecken, verzichtete aber aufs Reißen, sondern naeherte sich mir mit ihrem sinnlichen Mund und kueßte mich. Sie nahm meine Unterlippe und saugte an ihr, lutschte diese in sich, zog sie lang. Ihr Kuß war sueßer, als ich mir je einen Kuß ertraeumt hatte. Mein Koerper wuchs zu einer weiten Ebene, und ich war nur noch ein kleiner, gluehender Punkt, der irgendwo darin zum weit entfernten Turm spaehte. Mein Po brannte, mein Sack gluehte, mein Ruecken kitzelte, und mein Schwanz wurde in ihr zerrissen. Mein Sperma spuckte noch heißer als gluehende Lava in sie, und ich hatte das Gefuehl, die kleine Öffnung meiner Eichel wuerde zerfetzt. Ich bemerkte auch gar nicht, daß ich stocksteif lag, und Tina diejenige war, die noch fickte. Es schien eine kleine Ewigkeit zu dauern, bis ich wieder imstande war, die Realitaet aufzunehmen. Tinas Blick ruhte auf mir, doch der Zorn war entwichen, eine nachdenkliche Melancholie ruhte in ihren Augen. Ich erhob mich, zog dabei mein Glied aus ihr, stand auf und ging zum Fenster. Im Nachbeben genoß ich, wie meine Lanze halbsteif schaukelte. Ich blickte hinaus, aber bald focussierten meine Augen sich auf das Spiegelbild des Zimmers, welches sich im Glas abbildete. Tina lag zunaechst auf dem Ruecken, minutenlang und schweigend, auch ich sagte nichts, dachte nichts. Dann drehte sie sich auf den Bauch, so daß sie zu mir sehen konnte, der ich ihr den Ruecken zugewandt hatte. Sie lag in der Sitzmulde des breiten, weichen Sessels, ich konnte ihren Kopf sehen, ihre feinen Schultern, ihren Po, der durch die andere Lehne gehoben wurde. “Hattest Du mich also ...!?" Ich konnte nicht genau heraushoeren, ob sie eine Frage gestellt oder eine Feststellung getroffen hatte. “Bist Du befriedigt?" Ihre Betonung des DU gab der Frage eine Spitze, die meinen Ärger, den ich glaubte, verspritzt zu haben, wieder erweckte. “Wollte ich Dich denn?" gab ich hart zurueck. Sie konterte: “Ach Du hast mich versehentlich vergewaltigt." – “Du hast mich doch angefallen." – “Du hast mir das Kleid vom Leib gerissen." Ich schwieg, ich war es leid, zu streiten, und ich war muede. Le petit mort, der kleine Tod, wie wir Franzosen den Orgasmus nennen, hatte mich gestreift, und mir zitterten noch die Knie. Dennoch hatte sie etwas an sich, was mich nicht schweigen lassen konnte, was mich zwang, ihr ein Kontra zu geben. Sie war mir nicht gleichgueltig. In mir erzitterte etwas bei diesem Gedanken. “Ich stand schließlich unter Spannung." In dem Moment, da ich dies sagte, wurde mir auch die Dummheit meiner Worte bewußt, und ein Blick in das Spiegelbild sagte mir, daß ihre Augen es ebenso wußten. “Ich war also nur der Triebersatz fuer Dein Flittchen?" giftete sie. Ich zog die Luft ein. Sie sollte Yasmin einfach in Ruhe lassen. Wenn sie so bohrte, konnte es passieren, daß ich letztlich noch an der Art zweifelte, wie sich Yasmin mir angeboten hatte. “Ihr wart doch schuld an allem." Mein neuer Zorn zeigte seine Hilflosigkeit darin, daß er ziellos um sich schlug, und Tina mit allem, was mir heute aufgestoßen war, in einen Topf warf. “Ach." Sie richtete sich halb auf, und ihre weißen Brueste erschienen und erregten mich aufs Neue. “Wer ist denn schuld an Deinen Entscheidungen? Du haettest sie doch weitervoegeln koennen und..." – “Mit Deiner Mutter daneben?" – “...und dann lesen koennen, na und, Du warst doch kurz davor." Die Art, wie sie ihre Beobachtungen analysierte, schauderte mich. “ Und all das andere, dieses Theaterspiel, erst kalt, dann heiß, dieses Saeuseln auf einmal, was meinst Du, wie das auf mich wirkte? Ich mußte bemerken, daß ich nur bezahltes Spielzeug sein sollte, mit dem sich bei Gelegenheit schmueckt - ,, oh sehen Sie nur, Teuerste, WIR haben einen Dichter ‘‘ – der dann nicht mal darf, und warum hat Deine Mutter Dich mir vorgestellt, wolltest Du auch nur spielen, und warst dann sauer, als Du sehen mußtest, wie ich bockte?" Ich hatte mich in Rage geredet, und als sie mir nun antwortete, klang ihre Stimme leise und verloren, so daß mich umdrehte. In ihren Augen schimmerten Traenen. “Du imponiertest mir so, Du hast gelesen, was Du nicht lesen wolltest, und doch Leidenschaft entwickelt. Du hast mir gefallen, und ich wollte Dir nahe sein. Ich hatte Dir schon verziehen, daß Du Dich so billig weggeworfen hattest. Und Du, behandelst mich wie eine dumme Goere, eine verzogene, reiche Ziege. Dann fickst Du mich so, und ich, ich hatte nicht einmal einen Orgasmus." Sie schluchzte. Ich dagegen stand verdattert. Hatte Sie mir gerade ihre Liebe, oder zunaechst ihre Zuneigung erklaert? War es ein Hilfeschrei? Ein Flehen, in dem ich die Worte “verzeihen" und “billig" nicht ueberhoeren konnte, obwohl sie Tina vielleicht nicht einmal bewußt gewesen waren. Ich haßte sie, und war mir sicher, daß ich mich meinte. Mein Schwanz war prall und hart, als ich auf das schluchzende Maedchen zuging. Sie lag noch immer auf dem Bauch, die Arme aufgestuetzt. Ich kniete mich hinter sie und begann, ihren zarten Po zu streicheln. Ihre Backen waren klein und fest, rund und sehr appetitlich, ihre Haut zart und weiß. Ich haette ewig streicheln moegen, ein angenehmes Gefuehl, aber mein Geist tobte ja und hatte kaum Sinn fuer Schoenheit in diesem Augenblick. Je mehr ich streichelte und meine Finger gelegentlich ueber die Innenseiten ihrer Schenkel streifen ließ, desto mehr oeffnete sie sich. Schließlich stellte sie einen Fuß auf den Fußboden, legte die Stirn auf die Sessellehne und reckte mir ihren Hintern entgegen. Ohne Zoegern, aber auch ohne Hast, setzte ich meine Eichel, die noch dunkelrot vom letzten Ritt war, zwischen ihre weichen Schamlippen und stupste leicht vorwaerts. Diese Reizung an ihrer Bluete, diesem kleinen, sueßen Tor, erregte sie, um so mehr, da ich nicht eindrang. Ihre Lippen schwollen an, und erst als ich merkte, daß die prallen Samtstreifen mich abfederten, stieß ich zu. Wieder war es ein tobender Kitzel, der mich empfing, als ihre heiße Lust sich um mich legte. Ich drang in sie ein, zog mich aber nicht zurueck, sondern begann, mein Becken kreisen zu lassen, um meinen Bauch an ihrem Po zu reiben, und nach wenigen Augenblicken zeigten mir ihre Seufzer, daß ihre Lust zu neuem Feuer gefunden hatte. Ich griff um sie herum und nahm ihre Brueste in meine Haende. Dann drueckte ich mich an ihren Ruecken, den sie auf und ab bog, und begann, meinen Koerper an ihr zu reiben, mein Brusthaar auf der empfindlichen Zone zwischen ihren Schulterblaettern kitzeln zu lassen. Ab und zu biß ich ihr sanft in den Nacken. Mein Becken blieb still, die Bewegungen meines Gliedes ruehrten nur von meinem Reiben an ihrer Haut her. Und diese Beruehrung gefiel mir sehr, selten hatte ich so zarte und weiche Haut gefuehlt, und ihre zunehmenden Seufzer erfuellten mich mit dem Drang nach Zaertlichkeit. Ich war so auf das sanfte Schubbern konzentriert, daß ich ihren Orgasmus fast nicht kommen spuerte. Doch unvermittelt begann sie, ihre Stirn in die weiche Sessellehne zu schlagen, warf die Arme nach hinten und verkrallte sich in meiner Taille, und sie gurgelte, jaulte, quiekte und stoehnte gleichzeitig, und ihre Geraeusche, ihre Toene der Lust, die Gaensehaut, die ihren Nacken kraeuselte, versetzten auch mich in Kribbeln. Doch ich hielt erst einmal inne und streichelte nur ihre Brueste, wartete, daß Tina sich beruhigte. Ich legte meine Stirn auf ihren Ruecken und kueßte sie. “Du kannst doch meine Liebe nicht einfach verlangen", murmelte ich. Vielleicht hatte ich nie etwas falscheres an falscher Stelle gesagt. Ich vermeinte zu spueren, wie die Haut ihres geschwungenen Rueckens kalt wurde, wie sie sich versteifte, wie die Muskeln ihrer Scham meinen Schwanz freigaben. Doch ich konnte nichts sagen. Mit dem Fuß, der noch an die Lehne gepreßt war, drueckte sie in meine Seite und schob mich aus sich heraus, schob mich vom Sessel. “Geh jetzt" sagte sie eisig, ohne aufzusehen, die Stirn noch in der Lehne. “Raus!!" Ich klaubte die Fetzen meiner Kleidung zusammen, ging zur Tuer und blickte noch einmal in das Zimmer. Tina lag, im roten Licht der Lampe auf dem braunen Leder, mir den Ruecken zugekehrt. Kein Muskel an ihrem Koerper regte sich. Sie sagte keinen Ton. Ich oeffnete die Tuer und schloß sie wieder. Ich ging. Und haßte. Und hatte nie so geliebt. |